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Die Epochen des Wohnens

Wie entwickelte sich die Zeit des Wohnens mit Ihrer Einrichtung im Haus, in der Immobilie oder der eigenen Wohnung 

Seit der Mensch den Schritt aus der Höhle ins das eignene Wohnhaus bzw. die eigenen vier Wände gewagt hat, war es ihm ein Bedürfnis, sich dort einzurichten. Er wollte nicht nur bequem sitzen und liegen, sondern auch einen angemessenen Platz für seine Besitztümer zur Verfügung haben. Dies war die Geburtsstunde der beweglichen Gegenstände seiner Inneneinrichtung (Möbel, von lat.: mobilis = beweglich), von denen uns einige bis zum heutigen Tag als "antike Möbel" erhalten geblieben sind.

Den jeweiligen Erfordernissen entsprechend unterschieden die frühen Möbelbauer zwischen drei Hauptbereichen: den Kastenmöbeln (Schränke,Truhen, Kommoden etc.), den Tafelmöbeln (Tische, Pulte etc.) sowie den Liege- oder Sitzmöbeln (Betten, Bänke, Stühle etc.). Gab es im frühen Mittelalter nur schlichte Gebrauchsmöbel für den privaten Bedarf, so kündigte sich in der Spätgotik mit dem wachsenden Wohlstand ein gesteigerter Anspruch an die Ausgestaltung des Hausmöbels an. Das Rahmenwerk mit leichteren Füllungen, die Verkleidung minderer Holzarten mit edleren Furnieren und - seit der Renaissance - die Einarbeitung von Intarsien setzten sich sukzessive durch. Es folgten kreative Phasen wie Barock , Rokoko, Louis XVI, Biedermeier, Empire und Klassizismus, die ihre ganz eigenen Formensprachen ausbildeten und deren Schöpfer wie zum Beispiel Roentgen, Boulle oder Riesener noch heute Weltruf genießen.

Mitte des 19. Jahrhunderts endet auffällig jede kreative Eigenschöpfung und die Werkstätten beschränkten sich auf den Fundus historischer Stilepochen (Historismus). Das Ende des Kopierens markiert dann die exzentrische Attitüde des Jugendstils , der vor allem in Deutschland, Frankreich und England aufblüht, bis die Weltkriege jede Entwicklung zum erliegen bringen. Heute sind es die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts, deren nostalgische Nierentische und drehbaren Schalensessel bereits in den Antiquariaten wieder nachgefragt werden.

 

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